Rezepte für Hundeleckereien

Fliegenpilzplätzchen für das Herbst-Feeling

Auch wenn Fliegenpilze nicht verzehrt werden sollten – wobei sich dahingehend die Geister streiten – sind es für mich die schönsten Pilze.

Deshalb konnte ich es mir nicht nehmen lassen, Plätzchen in Fliegenpilz-Optik für die Hunde zu kreieren.

Zutaten für den Teig:

  • 60g Hafermehl
  • 75g Buchweizenmehl
  • 1 El Kokosöl
  • 50g Kürbispüree
  • 50g Schafquark
  • 1 Msp. Zimt

Zutaten für die Glasur:

  • 3 El Schafquark
  • 1 El Kokosöl
  • Dogfetti

𝘡𝘶𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘶𝘯𝘨:

  1. Die trockenen Zutaten wie Hafermehl, Buchweizenmehl und Zimt in einer Schüssel vermengen.
  2. Das Kokosöl in einem Topf schmelzen und mit dem Kürbispüree sowie Schafquark zu einer Masse vermengen. 
  3. Die trockenen Zutaten unter die feuchten Zutaten mengen. 
  4. Den entstandenen Teig für mind. 4h in den Kühlschrank stellen 
  5. Mit etwas Mehl die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig ausrollen und mit einem Pilzförmchen ausstechen.
  6. Die Plätzchen nun auf einem Backblech im Ofen bei 160 Grad Umluft für 12 Minuten backen.
  7. Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, könnt ihr sie verzieren. 
  8. Dazu schmelzt ihr das Kokosöl und mischt es anschließend mit dem Schafquark. Diese Glasur tragt ihr nun auf die Pilze auf.
  9. Zum Abschluss verteilt ihr das rote Dogfetti auf dem Hut/Schirm des Pilzes.

𝘉𝘰𝘯 𝘈𝘱𝘱𝘦𝘵𝘪𝘵!

Abhilfe bei Sodbrennen

Ein Sud aus Haferflocken legt sich wie eine schützende Schleimschicht über die Magenschleimhaut und beruhigt den Magen.

Da Kamillentee ebenso positiv wirkt, koche ich ihn gerne mit den Haferflocken auf.

Man benötigt lediglich:

  • 3 El Haferflocken
  • 100ml Ziegenmilch 
  • 150ml Wasser
  • getrocknete Kamille oder Kamillentee (1-2 Beutel)

𝘡𝘶𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘶𝘯𝘨:

  1. Ihr gebt alle Zutaten in einen Kopf und lasst das Ganze zusammen aufkochen. 
  2. Danach wird der Brei noch auf kleiner Hitze für 5 Minuten köcheln gelassen.
  3. Je nach Belieben, kann man seinem Vierbeiner nun den Brei als Ganzes anbieten oder den Sud durch ein Sieb abseihen und diesen dann pur verfüttern oder unter das Futter mischen.

Bitte immer darauf achten, dass der Brei bei der Fütterung nicht mehr heiß ist!
Um eine möglichst gute Wirkung zu erzielen, sollte euer Vierbeiner das entsprechende Hausmittel vor bzw. mit der Fütterung aufnehmen – NICHT danach!

Gute Besserung!

Dogfetti

Um dieses bunte Konfetti als Deko für den Futternapf, Hundeplätzchen oder -torte & Co. herzustellen, benötigt ihr nicht viel.

Zutaten:

  • Haferflocken
  • natürlich färbende Lebensmittel, wie Kurkuma, (grünes oder blaues) Spirulina und Rote Beete (optional Lebensmittelfarbe)
  • Zipper-Tüten
  • ein paar Tropfen Wasser

Ich habe hier für je 15g Haferflocken 1/2-1 Tl färbendes Pulver genutzt.

𝘡𝘶𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘶𝘯𝘨:

  1. Vermengt die Haferflocken mit der gewünschten Farbe in einer Zippertüte.
  2. Gebt nur so viel Wasser (max. 5ml) hinzu, dass die Haferflocken die Farbe annehmen und knetet alles gut durch.
  3. Anschließend verteilt ihr die eingefärbten Haferflocken auf einem Backblech (bröselt die Masse ein wenig auseinander) und lasst es im Ofen bei 50 Grad Umluft für 30-40 Minuten trocknen.
  4. Sind die Haferflocken richtig trocken, könnt ihr sie für mind. 3 Wochen in einem verschlossenen Glas aufbewahren und das Futter eurer Vierbeiner nach Belieben verzieren.

𝘝𝘪𝘦𝘭 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘥𝘦 𝘣𝘦𝘪𝘮 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯!

Kurkuma-Latte für Hund & Mensch

Das Superfood “Kurkuma” findet mittlerweile immer häufiger Anwendung – und das zu recht!
Denn Kurkuma hat stark entzündungshemmende Eigenschaften und kann so zur Linderung von Gelenkschmerzen beitragen, das Immunsystem stärken und die Verdauung fördern.

Wie ihr euren Vierbeinern einen gesundheitsfördernden leckeren Kurkuma-Latte zaubert, das verrate ich euch hier.

𝘐𝘩𝘳 𝘣𝘦𝘯𝘰̈𝘵𝘪𝘨𝘵:

  • Kurkuma (s. Mengenangabe unten)
  • 1/2 TL Kokosöl
  • 50-100 ml Wasser
  • 100-200 ml Ziegenmilch
𝘒𝘶𝘳𝘬𝘶𝘮𝘢:
𝘏𝘶𝘯𝘥𝘦 𝘣𝘪𝘴 𝟣𝟢 𝘬𝘨 : 𝟢,𝟧 𝘎𝘳𝘢𝘮𝘮 𝘵𝘢̈𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩
𝘏𝘶𝘯𝘥𝘦 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝟣𝟢 𝘬𝘨 : 𝟣 𝘎𝘳𝘢𝘮𝘮 𝘵𝘢̈𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩
𝘏𝘶𝘯𝘥𝘦 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝟤𝟢 𝘬𝘨 : 𝟣,𝟧 𝘎𝘳𝘢𝘮𝘮 𝘵𝘢̈𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩

Wasser und Ziegenmilch sollten für kleine und sehr große Hunde entsprechend ihrer Größe angepasst werden.

𝘡𝘶𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘶𝘯𝘨:

  1. Wasser aufkochen lassen und mit der entsprechenden Menge Kurkuma und Kokosöl zu einer homogenen Flüssigkeit verrühren.
  2. Die Ziegenmilch hinzugeben und alles vermischen.
  3. Testet bitte vorher, dass der Kurkuma-Latte nicht zu heiß ist (Handgelenk-Test), bevor ihr eurem Hund diese Leckerei serviert.

𝘉𝘰𝘯 𝘈𝘱𝘱𝘦𝘵𝘪𝘵!

Bircher-Müsli für Hunde

ür die Zwei gab es eine Art Bircher Müsli, welches Dana, nach anfänglich zögerlichem Schlecken, schlussendlich als so lecker befunden hat, dass sie noch drei weitere Male zu ihrer leeren Schüssel gelaufen ist, um nachzuschauen, ob sie sich nicht auf magische Weise wieder gefüllt hat.

𝘐𝘩𝘳 𝘣𝘦𝘯𝘰̈𝘵𝘪𝘨𝘵:
(2 𝖯𝗈𝗋𝗍𝗂𝗈𝗇𝖾𝗇)

  • 20g gepufften Amaranth
  • 40g Haferkleie
  • 60g Haferflocken
  • eine reife Banane
  • 1/2 Apfel
  • Wasser (nach Bedarf)
  • 150ml Kokosmilch
  • 1 El Kokosöl

𝘡𝘶𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘶𝘯𝘨:

  1. Die Banane in einer Schüssel zerdrücken.
  2. Amaranth, Haferkleie und -flocken, Wasser und Kokosmilch zu der zermatschten Banane hinzugeben und miteinander vermengen.
    Das Kokosöl in einem Top erhitzen und einen halben Apfel raspeln.
  3. Beides mit dem Müsli vermischen.
  4. Zu guter Letzt könnt ihr die verbliebene Apfelhälfte entweder in kleine Scheiben schneiden, süße Motive ausstechen, um damit das Müsli zu toppen, oder ihr esst ihn ganz einfach selbst.

Ich habe das Müsli bei meinen zwei Vierbeinern noch mit Erdnussbutter, einer Prise Ceylon-Zimt und Maulbeerfrüchten getoppt.

𝘉𝘰𝘯 𝘈𝘱𝘱𝘦𝘵𝘪𝘵!

PS: Es ist selbstverständlich auch für uns Menschen geeignet.

Dogtziki

Tzatziki – gibt es bei uns Menschen ja ziemlich oft im Sommer, wenn wir grillen…aber für Hunde?!
Da darf es natürlich auch etwas „Dogtziki“ sein, allerdings schwächer gewürzt.

𝘐𝘩𝘳 𝘣𝘦𝘯𝘰̈𝘵𝘪𝘨𝘵:
(2 𝖯𝗈𝗋𝗍𝗂𝗈𝗇𝖾𝗇)

  • 7 El (Ziegen-/Schafmilch-) Joghurt
  • 150g Gurke
  • eine Prise Salz

Bevorzugt sollten hierfür Ziegen- oder Schafmilchjoghurt verwendet werden, da diese sanft wärmend sind und somit die kalte Wirkweise der Gurke ausgleichen.

𝘡𝘶𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘶𝘯𝘨:

  1. Den Joghurt in eine Schüssel geben.
  2. Die Gurke fein raspeln und den Saft ausdrücken, damit der „Tzatziki“ nicht wässrig wird.
    (Da es sehr schade wäre, den Gurkensaft wegzuschütten, kann dieser entweder vom Vierbeiner oder einem selbst getrunken werden.)
  3. Anschließend die geraspelte Gurke und die Prise Salz zum Joghurt hinzugeben und alles miteinander vermischen.

𝘉𝘰𝘯 𝘈𝘱𝘱𝘦𝘵𝘪𝘵!